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Innsbruck Tourismus: Kongressförderung unterstützt neue Offensive

Innsbruck Tourismus und die Stadt Innsbruck haben den Topf für die Kongressförderung auch 2026 wieder mit 100.000 Euro dotiert. Mit dem Ausbau von Netzwerken und einer gezielten internationalen Ausrichtung sollen künftig noch mehr wertschöpfende Tagungen in die Region geholt werden.

|  100.000 Euro Kongressförderung: Christine Keth (Leitung Innsbruck Convention Bureau), Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr, Bürgermeister Johannes Anzengruber, Stadträtin Mariella Lutz und Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus (c) Innsbruck Tourismus / Thomas Holzmann

Ziel der gemeinsamen Kongress-Offensive von Innsbruck Tourismus und Stadt Innsbruck ist es, die Region als internationale Drehscheibe für Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation weiter auszubauen. „Kongresse bringen Menschen zusammen, schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Wertschöpfung in der gesamten Region – vor allem außerhalb der touristischen Hochsaison“, betont Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus.

Auch aus Sicht der Stadt Innsbruck ist der Kongressbereich ein wichtiger Zukunftsfaktor. Bürgermeister Johannes Anzengruber: „Innsbruck ist ein Ort der Ideen, der Forschung und des Austauschs. Wir stärken damit die internationale Ausstrahlung unserer Stadt und entwickeln Innsbruck als Universitäts- und Wirtschaftsstandort konsequent weiter.“

Kongressförderung als Standortvorteil

Ein zentraler Anreiz für internationale Veranstalter ist die Kongressförderung, die gezielt hochwertige und nachhaltige Tagungen unterstützt. Sie wurde 2024 gemeinsam von Stadt Innsbruck und Innsbruck Tourismus neu aufgesetzt und ist jährlich mit 100.000 Euro dotiert. Die beiden Partner beteiligen sich dabei jeweils zur Hälfte am Förderprogramm.

„Uns war es wichtig, die Kongressförderung auch in einem herausfordernden Budgetjahr weiterzuführen, denn solche Förderungen halten den Wirtschaftsmotor in Schwung“, berichtet Mariella Lutz, Stadträtin für Wirtschaft und Tourismus. Im Jahr 2025 wurde der Fördertopf zur Gänze ausgeschöpft, für 2026 ist er wieder im vollen Umfang budgetiert – ein klares Signal für die langfristige Weiterentwicklung des Kongressstandorts.

Erfolgreiche Bilanz des Kongressjahres 2025

Das vergangene Kongressjahr zeigt eine erfreuliche Wirkung dieser Strategie: Insgesamt wurden 2025 mehr als 30 Anträge für die Kongressförderung eingereicht - davon allein acht für Großkongresse mit mehr als 800 Teilnehmern. Zu den Höhepunkten zählte dabei die International Mountain Conference 2025 im September 2025 mit rund 1.000 Teilnehmern, die sich mit globalen Herausforderungen im Alpenraum befasste.

Das Internationale Forum Holzbau 2025 als europäische Leitveranstaltung für klimafreundliches Bauen mit Holz und nachhaltige Architektur bildete im Dezember den Abschluss des Kongressjahres und zog sogar rund 2.900 Teilnehmer an. „In den letzten Jahren kamen Gäste aus mehr als 75 Ländern nach Innsbruck, um an Tagungen teilzunehmen. Das zeigt, wie stark die Stadt als Ort des internationalen Austauschs wahrgenommen wird“, erklärt Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr.

Nachhaltige und mehrtägige Kongresse im Fokus

Auch 2026 werden mit der Kongressförderung bevorzugt nachhaltige Events unterstützt: Für sogenannte Green Meetings gibt es eine um 20% höhere Förderquote. Über die Vergabe der Förderung entscheidet ein Beirat anhand eines klar definierten Kriterienkatalogs. So muss eine geförderte Veranstaltung beispielsweise mindestens drei Tage dauern und zwei Übernachtungen in der Region beinhalten.

Dem Beirat gehören neben Barbara Plattner und Christine Keth für Innsbruck Tourismus bzw. für das Convention Bureau Innsbruck auch Elisabeth Mayr und Mariella Lutz für die Stadt Innsbruck an. Beratende Mitglieder im Beirat sind Uwe Steger (Leopold-Franzens-Universität), Barbara Hoffmann-Ammann von der MedUni sowie Klaus Schmidhofer von der Congress Messe Innsbruck. (red)





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